Finden Sie schneller was Sie suchen.

Unsere Website ist komplett modular aufgebaut und wir können Ihnen gezielt Ansprechpartner und Informationen anzeigen. Für welche Themen interessieren Sie sich?

[contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]
Sandra Enard
Sandra Enard | 18. Oktober 2022
Expertise Google Online Marketing

Neutext vs. Textoptimierung – Was ist besser für SEO?

Anders als ein Artikel in der Tageszeitung sind Inhalte, die Sie für eine Website erstellen, über lange Zeit erreichbar. Denn „das Internet vergisst nicht“. Nun stellen Sie sich vielleicht die Frage, ob es sinnvoller ist, veralteten Content zu löschen und stattdessen neue Inhalte zu erstellen oder vorhandenen Content zu aktualisieren, optimieren und damit aufzuwerten. Wir zeigen Ihnen, bei welchen Inhalten es sich lohnt, neu zu recherchieren und welcher Content mit wenig Aufwand aufgefrischt werden kann – erfahren Sie mehr dazu bei uns!

Inhalt

Wie bewertet Google eigentlich Content?
Wann empfiehlt sich neuer Content?
Wann ist eine Überarbeitung vorhandener Inhalte sinnvoll?
Neutext vs. Textoptimierung: Unser Fazit

 

Wie bewertet Google eigentlich Content?

Guter Content wird von Google belohnt – doch was ist „gut“? Einer Ahrefs-Auswertung zufolge erhalten über 90 Prozent alle betrachteten Websites keinen organischen Traffic über Google. Häufige Ursache ist die fehlende Optimierung für die Suchmaschine. Die Ranking-Faktoren richten sich dabei vorrangig nach der User Experience auf einer Website. Um einen erfolgreichen SEO-Text zu schreiben, gibt es daher verschiedene Kriterien zu berücksichtigen.

Verständliche Sprache

Je einfacher ein Text formuliert wird, desto besser. Denn Google bevorzugt leserfreundliche Texte gegenüber schwer verständlichen Inhalten. Lange, verschachtelte Sätze und die Verwendung vieler Fachbegriffe sind für die meisten Websites tabu. Ausnahmen bestätigen die Regel: Expertenportale können Fachsprache verwenden, um Expertise zu demonstrieren und damit Vertrauen bei ihrer Zielgruppe zu gewinnen. Textanalysetools können helfen, zu komplexe Sätze, Füllwörter und Co aufzuspüren, um so die Lesbarkeit zu verbessern.

(Bewegt-)Bild

Bilder, Grafiken und Videos sind für Google ebenfalls ein Signal dafür, dass es sich um Content handelt, der den Nutzer*innen einen Mehrwert bietet. Dabei sollten die verwendeten (Bewegt-) Bilder immer die Funktion erfüllen

  • einen Text besser zu strukturieren,
  • Zusatzinformationen zu liefern und/oder
  • schwer verständlichen Content zu visualisieren.

Zudem sollten Sie einige technische Faktoren bei der Verwendung von Bildern beachten. Benennen Sie die Dateien vor dem Upload sinngemäß, laden Sie sie direkt im passenden Format hoch und vergessen Sie den Alt Tag nicht. Denn diese Optimierungsmaßnahmen können durchaus Auswirkungen auf das Ranking haben.

Textstruktur

Eine übersichtliche Struktur des Contents kann Besucher*innen Ihrer Website dabei helfen, sich zu orientieren. Deshalb sollten Sie reine „Textwüsten“ um jeden Preis vermeiden. Nutzen Sie eine sinnvolle Überschriften-Struktur und gliedern Sie Ihren Text in sinngemäße Absätze. Je länger ein Text, desto ratsamer ist ein Inhaltsverzeichnis. Wenn Sie dieses zusätzlich mit Sprungmarken versehen, erleichtern Sie den Leser*innen die Navigation durch den Text. Hervorhebungen in Form von Fettungen und die Verwendung von Listen tragen ebenfalls zur Lesbarkeit eines Textes bei. Lockern Sie Ihren Text darüber hinaus mit Bildern, Grafiken oder Videos auf.

Verlinkungen

Die User Experience sollte bei der Content-Erstellung stets im Vordergrund stehen. Deshalb sind Verlinkungen ein praktisches Hilfsmittel, um Besucher*innen mit den gewünschten Informationen zu versorgen. Gleichzeitig kann eine ausgeklügelte Linkstruktur sich vorteilhaft auf das Google-Ranking Ihrer Website auswirken (Stichwort Linkjuice-Verteilung).

Lange Zeit wurden Links auf externe Inhalte verpönt, mit der Begründung, dass die Nutzer*innen so die eigene Website verlassen und eine Conversion deshalb ausbleiben würde. Allerdings sollte der Mehrwert-Gedanke hier überwiegen: Sofern das Nutzererlebnis stimmt, können wir davon ausgehen, dass einmalige Besucher*innen unserer Website zu Wiederholungstäter*innen werden. Achten Sie bei externen Verlinkungen allerdings darauf, den Link mit dem Attribut „nofollow“ zu versehen. Damit geben Sie dem Google-Crawler das Signal, dass dieser dem Link nicht auf die andere Website folgt.

Meta-Daten und URL-Design

Die Meta-Daten bestehen aus Page Title und Meta Description. Diese beiden Text-Snippets werden als Vorschau für eine Webseite in den SERPs (Google-Suchergebnisse) ausgespielt. Laut Google ist zumindest der Page Title relevant für das Ranking, daher sollte er unbedingt das Fokus-Keyword der Seite enthalten. Abhängig von der Darstellung auf dem Desktop oder mobilen Endgeräten gibt es eine bestimmte Pixelanzahl, die angezeigt wird und daher nicht überschritten werden sollte.

Die Länge einer URL ist aktuell kein Ranking-Faktor für Google. Dennoch gilt: So lang wie nötig und so kurz wie möglich. Achten Sie darauf, vorwiegend sprechende URLs zu verwenden. Expert*innen empfehlen darüber hinaus höchstens zwei Unterverzeichnisse anzulegen.

 

Wann empfiehlt sich neuer Content?

Sofern Sie ein Thema noch gar nicht auf Ihrer Website behandelt haben, empfiehlt sich die Erstellung von neuem Content etwa in Form eines Blogbeitrags:

  1. Prüfen Sie vorab die Nachfrage nach dem Thema, indem Sie das Suchvolumen relevanter Keywords abfragen.
  2. Nutzen Sie außerdem Tools wie Google Suggest oder Sistrix, um die Suchintention der Nutzer*innen mit dem Zweck Ihres Contents abzugleichen.
  3. Entscheiden Sie sich anschließend für ein Fokus-Keyword und wenn nötig weitere Neben-Keywords.
  4. Um Keyword-Kannibalisierung zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass nicht bereits andere Inhalte auf Ihrer Website für diesen Suchbegriff ranken.
  5. Finden Sie zudem heraus, ob sich interne Links von/auf alte(n) Inhalte lohnt.
  6. Manchmal empfiehlt es sich, Content holistisch aufzubereiten. Das heißt, Sie sollten vor der Content-Erstellung immer einen Blick über den Tellerrand werfen: Gibt es zu dem ausgewählten Thema noch weitere relevante Suchbegriffe? Oft hilft die Herangehensweise über die klassischen W-Fragen dabei, ein Thema ganzheitlich zu betrachten.

    Alternativer Bildtext
     

    Wann ist eine Überarbeitung vorhandener Inhalte sinnvoll?

    Während sich die Erstellung neuer Inhalte vor allem für Themen eignet, die bisher noch nicht auf der Website behandelt wurden, sprechen einige Gründe auch für die Aktualisierung des vorhandenen Contents. Die Autorität einer Website baut sich in der Regel über Jahre hinweg auf und vorhandene Inhalte spielen dabei oft eine entscheidende Rolle. Denn „älteres“ Material ist verantwortlich für die Sichtbarkeit einer Website und auch den Aufbau wertvoller Backlinks.

    Deshalb kann es sich in einem solchen Fall lohnen, den vorhanden Content zu aktualisieren und aufzuwerten. Vor allem schlecht recherchierte, ungenaue oder irreführende Inhalte sollten dringend überarbeitet werden, dass sie immensen Schaden für Ihre Sichtbarkeit anrichten können. Dies gilt insbesondere für Websites, die unter die Kategorie YMYL (Your Money or Your Life) fallen. In seltenen Fällen kann es sogar ratsam sein, einzelne Webseiten komplett zu löschen. Dieser Schritt sollte wohlüberlegt sein und nur auf Basis aussagekräftiger Zahlen erfolgen.

    Nicht immer kommt es jedoch bei Inhalten darauf an, tagesaktuell zu sein: Sogenannter Evergreen Content kann lange Zeit seine Gültigkeit behalten und den Nutzer*innen über Jahre hinweg Mehrwert bieten. Ein Indikator dafür, dass ein Inhalt aktualisiert werden sollte, ist das Google-Ranking: Schaffte es Ihr Blogbeitrag vor zwei Jahren auf Platz 1 in der organischen Suche und ist nun auf den 5. Platz abgerutscht? Das spricht dafür, dass Ihr Content veraltet ist und die Konkurrenz in der Zwischenzeit besseren Content zu diesem Thema zur Verfügung stellt.

     

    Neutext vs. Textoptimierung: Unser Fazit

    Die Frage, ob die Erstellung von neuen Inhalten oder die Textoptimierung besser ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Auch der Einsatz von Ressourcen sollte berücksichtigt werden: In der Regel ist der Aufwand für die Neutext-Erstellung deutlich höher als bei einer Content-Überarbeitung. Ob der Effekt dabei im selben Verhältnis steht, ist fraglich.

    Wir empfehlen daher, die Performance Ihres vorhandenen Contents regelmäßig zu überwachen und anhand dieser Zahlen zu entscheiden, ob es sich lohnt vorhandenen Content zu optimieren oder neue Inhalte zu erschaffen. Als Performance-Marketing-Agentur sind wir bei Klickkonzept echte Profis zum Thema Content-Marketing. Sie benötigen Hilfe bei der Konzeption Ihrer Content-Strategie oder suchen Unterstützung bei der Erstellung und Verbesserung suchmaschinenoptimierter Texte? Dann melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne!

Aus unserem Online Marketing Blog

Mit strukturierten Daten den Website-Traffic erhöhen

Mit strukturierten Daten den Website-Traffic erhöhen

Neutext vs. Textoptimierung – Was ist besser für SEO?

Neutext vs. Textoptimierung – Was ist besser für SEO?

Continuous Scrolling: Kleine Veränderung mit großer Wirkung?

Continuous Scrolling: Kleine Veränderung mit großer Wirkung?

Kontakt

Bei Rückfragen steht Ihnen Sandra Enard gerne zur Verfügung

Content Marketing Manager

Sandra Enard