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Eine graue Weltkarte auf blauem Hintergrund. Headerbild für den Blogbeitrag Fallstricke im internationalen SEO
Stefanie Bayerl
Stefanie Bayerl | 10. Dezember 2019

Fallstricke im internationalen SEO

Neben unternehmerischen Anpassungen und Änderungen muss bei einer Expansion in internationale Märkte auch der Bereich SEO beachtet werden. Für SEO sollten Sie bereits vorab wissen, wie man auf länderspezifische Anforderungen reagiert. Am besten starten Sie zuerst mit einer Website in nur einem anderen Land. Hilfreich wäre auch, bei entsprechenden vorhandenen Ressourcen, neben eines übergreifenden SEO Managers, lokale SEO Manager, die der lokalen Sprache mächtig sind, einzusetzen.

Einige konkrete Aspekte und Aufgaben für das internationale SEO, welche wir hier vorstellen, sind:

  • Entscheidung der Domainstrategie
  • Hreflang Tags
  • Content-Erstellung und Keyword-Analysen – länder-/sprachspezifisch
  • Backlink-Strategie
  • Tools und Reports

Domainstrategie:

Es gibt drei Strategien, die Sie verfolgen können: eine TLD mit Unterverzeichnissen, länderspezifische TLDs sowie Subdomains. Jede der drei Strategien hat ihre Vor- und Nachteile, meist werden jedoch länderspezifische TLDs oder eine TLD mit Unterverzeichnissen verwendet.

Eine TLD mit Unterverzeichnissen hat die Vorteile, dass die SEO Maßnahmen der Hauptseite sich auch auf die der Unterverzeichnisse auswirken und vice versa. Generell bringt sie auch weniger Aufwand mit sich, besonders technisch, da eben nur eine Domain gepflegt werden muss. Nachteile sind hier, dass es vorkommen kann, dass eine TLD weniger intuitiv für die User*innen ist und die Struktur der Website kann für manche Länder nicht passend sein. Des Weiteren, falls es mal zu einer Abstrafung kommen sollte, hat diese Auswirkungen auf die gesamte Domain. Ein weiterer Hinweis, man sollte bei einer TLD beachten, dass die TLD im besten Fall nicht länderspezifisch ist, weshalb sich bspw. .com anbietet.

Länderspezifische TLDs bieten sich auch an und bringen meist eine übersichtlichere Struktur mit sich, bessere nationale Ranking-Chancen, höheren Trust und einfachere Anpassungsmöglichkeiten an sprachliche und kulturelle Unterschiede. Nachteile sind hier, dass sie einen großen organisatorischen Aufwand bedeuten, da z.B. die SEO-Maßnahmen für jede einzelne Domain umgesetzt werden müssen. Auch kann es kompliziert sein, einen Domainnamen zu finden, welcher in jedem Land gleich ist.

Hreflang Tags:

Diese Tags sind Code und werden im head einer HTML-Seite implementiert. Sie dienen der Unterstützung für Suchmaschinen zum Verständnis der geografischen Ausrichtung der Seite, da es von Suchmaschinen abhängt, welche Sprachversion die User*innen am Ende ausgespielt bekommen. Des Weiteren verhindern hreflang Tags, dass Inhalt als „Duplicate Content“ gesehen und somit möglicherweise missachtet wird. Dies kann bei Länderseiten, welche die gleiche Sprache verwenden, bspw. Seiten für die UK und die USA, vorkommen.

Beispielhaft sehen hreflang Tags so aus:

Beispiel von hreflang Tags für Deutschland, Österreich und Großbritannien.
Beispiel von hreflang Tags für Websites in Deutschland, Österreich und Großbritannien, mit jeweiligen TLDs.

Sofern die hreflang Tags richtig eingebaut werden, bestehen keine Probleme. Falls nicht, kommen für die Suchmaschinen Bots Verständnisprobleme auf, was zu Indexierungsfehlern führen kann. Außerdem, je nach Struktur des CMS, kann es kompliziert sein die Tags zu implementieren.

Content-Erstellung und Keyword-Analysen:

Da für die Erstellung von Content die Keyword-Analyse ein wichtiger Bestandteil ist und sie ihr immer vorangeht, ist die Wichtigkeit einer länderspezifischen Keyword-Analyse hoch. Auch da sich das Suchverhalten von Land zu Land unterscheiden kann und auch die Wettbewerber von Land zu Land unterschiedlich sind. Dies muss sich daher in den herausgesuchten Suchbegriffen widerspiegeln.

Bei der nun eigentlichen Erstellung von Inhalten ist darauf zu achten, dass sie der generellen CI des Unternehmens entsprechen, jedoch auch sprachlich das jeweilige Land widerspiegeln. Daher ist es am besten, wenn der Content von Muttersprachlern erstellt bzw. übersetzt wird. Bei Übersetzungen sollte darauf geachtet werden, dass der komplette Text und nicht aus Versehen nur Textteile übersetzt und eingebunden werden. Eine nur teilweise übersetzte Website löst Unmut bei User*innen aus und verwirrt auch die Suchmaschinen Bots und erschwert so eine richtige Indexierung.

Backlink-Strategie:

Falls Sie eine Backlink-Strategie verfolgen möchten, dann empfiehlt sich grundsätzlich dies natürlich zu tun, d.h. man sollte keine Backlinks kaufen o.ä.. Bei internationalem SEO sollten Links, welche auf die Unternehmens-Website(s) führen, länderspezifisch sein. Länderspezifisch bezieht sich hier z.B. auf feste Dienstleister mit denen man national arbeitet sowie Kunden oder Kooperationspartner. Falls Sie die Domain-Strategie der länderspezifischen Websites verwenden, sollten auch die Backlinks von den jeweiligen TLDs kommen – sprich Ihre Website hat die TLD .de, somit sollten die meisten Backlinks auch von Websites, welche auch die TLD .de verwenden, stammen. Im Falle einer TLD wirken sich natürlich alle Backlinks auf die Website aus, wobei die einzelnen Verzeichnisse auf das gleiche Schema achten sollten.

Tools und Reports:

Da Zahlen und Werte von Land zu Land abweichen können, ist es wichtig lokale wie auch internationale Tools zu verwenden. Lokal sollten zum Beispiel die Linküberwachung sowie das Keyword-Monitoring sein.

Außerdem sollte auch bei der Wahl der Report-Erstellung darauf geachtet werden, dass es möglich ist die unterschiedlichen Sprachversionen – egal für welche Domainstruktur Sie sich entschieden haben, darzustellen.

Internationales SEO mit Klickkonzept

Dank unserer Partnerschaft mit Labelium sind wir der ideale Partner für Ihre internationale SEO-Strategie. Sie haben vor in Zukunft international zu agieren? Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung! Mit unserer Expertise im Bereich SEO unterstützen und beraten wir Sie gerne.

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