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Nino Ostheimer
Nino Ostheimer | 13. Januar 2020 Expertise learnings

In 2 Schritten zur perfekten Google Ads Keyword Liste

Während eine ganze Reihe von Faktoren für den Erfolg einer Google Ads Suchnetzwerkkampagne verantwortlich sind, so steht und fällt sie letzten Endes mit der Keywordliste. Ihre Textanzeigen können noch so gut, die Erweiterungen noch so vielfältig sein, wenn die Anzeigen nicht in den relevanten Suchergebnissen ausgespielt werden, bleiben die Erfolge aus, und sie verbrennen regelrecht Ihr Werbebudget.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie die perfekte Keywordliste erstellen können.

Schritt 1: Recherchephase

Für die Recherche nach relevanten Keywords sowie einem groben Überblick über die potenzielle Performance eignet sich der Google Keyword Planner. Dieser lässt sich in Ihrem Google Ads Konto über den Reiter „Tools und Einstellungen“ im Bereich „Planung“ aufrufen.
Im nächsten Fenster wählen Sie nun „Neue Keywords entdecken“. Hier haben Sie nun zwei Möglichkeiten. Entweder geben Sie selbst Keywords ein, oder lassen Google Ihre Website crawlen, um selbst Keywords zu finden. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass letztere Möglichkeit nur bedingt brauchbar ist.
Angenommen wir sind ein Anbieter von Trainingsschuhen, fangen wir also mit dem Keyword „Trainingsschuhe“ an, und lassen uns die Ergebnisse anzeigen:

Der Google Keyword Planer
Recherche mit dem Google Keyword Planer

Hier wird uns nun eine große Liste von Keywords samt verschiedener Metriken präsentiert, welche zu unserem eingegebenen Keyword passen. Neben dem Keyword zeigt uns Google die durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat, den Wettbewerb, sowie die CPCs für die obere Position.

Unser Ziel ist es, aus dieser Liste relevante Keywords zu finden, welche ein hohes Suchvolumen und idealerweise einen niedrigen Wettbewerb haben.
Doch woher wissen wir überhaupt, welche Keywords für unsere Kampagne relevant sind? Hierbei können wir uns an 4 Kernpunkten orientieren:

  1. Die Ausrichtung der Kampagne bzw. Anzeigengruppe: ist sie markenspezifisch oder generisch gehalten?
  2. Was wird beworben? Handelt es sich um Produkte oder Dienstleistungen?
  3. In welcher Phase der Kaufentscheidung sollen Nutzer angesprochen werden?
  4. Wie viel Budget steht zur Verfügung? Je mehr Budget wir haben, desto breiter können wir unsere Kampagnen fächern.

Unter Beachtung dieser 4 Punkte basteln wir uns nun eine Keywordliste, welche wir im nächsten Schritt einpflegen werden.

Schritt 2: Implementierung

Nachdem wir unsere Keywordliste für eine Anzeigengruppe zusammengestellt haben, muss diese eingepflegt werden. Hierbei müssen zwingend die verschiedenen Keyword Optionen beachtet werden.

Überblick der Keyword Optionen
Überblick der Keyword Optionen

Unsere Empfehlung lautet hierbei, mindestens „Weitgehend passend modifiziert“ zu nutzen, da Google in der Standardeinstellung extrem breit fächert, und teilweise sogar bei Suchanfragen ausspielt, welche gar keine Ähnlichkeit zu den eigentlichen Keywords haben.

Je spezifischer die Anzeigengruppe und die entsprechenden Keywords sind, desto stärker sollten die Keywords eingeschränkt werden. Bei reinen Brand-Anzeigen bspw. sollte „Genau passend“ gewählt werden.

Nachdem die Keywords eingepflegt wurde und Ihre Kampagnen einige Zeit liefen, können Sie mit der Optimierungsphase beginnen. Wie Sie hier am besten vorgehen, und was Sie beachten sollten, erfahren Sie im nächsten Teil.

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