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Nino Ostheimer
Nino Ostheimer | 15. November 2019
Expertise learnings

Erfolg mit Smart Bidding: Wie Sie die Ziel-ROAS Strategie richtig anwenden

Viele Google Ads Suchkampagnen setzen weiterhin auf manuelle Gebotsstrategien. Während diese einem zwar die größtmögliche Kontrolle bieten, ist das tägliche Monitoring samt Optimierung eine sehr zeitintensive Arbeit. Um den Erfolg der Kampagne zu maximieren, müssen nicht nur die Gebote für einzelne Keywords regelmäßig angepasst und überprüft werden, es müssen zusätzlich Gebotsanpassungen nach Standort, Endgerät, Tageszeit sowie Zielgruppe vorgenommen werden.

Mithilfe von automatisierten Gebotsstrategien kann dieser Aufwand drastisch reduziert und gleichzeitig die Performance gesteigert werden. Während der Werbetreibende lediglich auf vier Kriterien zur erweiterten Gebotsanpassung zurückgreifen kann, stehen der Google K.I. etliche weitere Signale zur Verfügung, anhand welcher die Gebote individuell und in Echtzeit für jede einzelne Suchanfrage angepasst werden können.

Erweiterte Nutzersignale zur automatisierten Gebotsanpassung
Erweiterte Nutzersignale zur automatisierten Gebotsanpassung

Aktuell gibt es fünf verschiedene automatisierte Gebotsstrategien, aus denen Werbetreibende wählen können: Auto-Optimierter CPC, Klicks Maximieren, Conversions Maximieren, Ziel-CPA, Ziel-ROAS und Conversion-Wert Maximieren. Diese haben wir hier bereits ausführlich vorgestellt. In diesem Beitrag werden wir uns auf die Gebotsstrategie „Ziel-ROAS“ konzentrieren und was beim Setup dieser zu beachten ist.

Ist Ziel-ROAS die richtige Gebotsstrategie für meine Kampagne?

Dies ist die wahrscheinlich wichtigste Frage vor dem Setup. Denn nur, wenn man die richtige Gebotsstrategie für seine Kampagne wählt, kann man auch von den Vorteilen der Automatisierung profitieren. Die Ziel-ROAS Gebotsstrategie eignet sich vor allem für E-Commerce Kunden, welche feste Rentabilitätsziele verfolgen.
ROAS steht für Return on Advertising Spend, also das Verhältnis zwischen den Werbeausgaben und den daraus resultierenden Einnahmen. Der ROAS wird üblicherweise in Prozent angegeben und berechnet sich wie folgt: (Einnahmen/Werbeausgaben)*100

Diese Grundvoraussetzungen müssen erfüllt werden

Bei der Erstellung Ihrer Suchkampagne wird Ihnen vielleicht aufgefallen sein, dass Sie Ihre Kampagne nicht immer auf die Ziel-ROAS Gebotsstrategie einstellen können. Das liegt daran, dass der Google Algorithmus eine gewisse Anzahl an Conversions als Datenbasis benötigt, um anhand dieser die Gebote zu optimieren. Innerhalb der letzten 30 Tage müssen mindestens 15 Conversions erfolgt sein, damit die Ziel-ROAS Strategie gewählt werden kann. Für optimale Ergebnisse empfehlen sich allerdings eher 30-50 Conversions innerhalb der letzten 30 Tage.
Beim Setup der Kampagne muss also zunächst auf eine andere Gebotsstrategie ausgewichen werden. Wir empfehlen hier die Strategie „Klicks Maximieren“, um das Maximum an Reichweite zu erzielen.

Ziel-ROAS richtig einstellen und optimieren

Ein häufiger Fehler bei der Umstellung auf Ziel-ROAS ist die Missachtung der historischen Daten. Dies führt oft dazu, dass die Kampagnen nicht die erwartete Performance abliefern. Nach Ablauf der Lernphase sollten Sie sich die Daten der vergangen 14 Tage anschauen, insbesondere welcher ROAS hier erzielt wurde.
Dieser ROAS Wert wird als Grundlage für die Ziel-ROAS Strategie genommen und entsprechend eingestellt. Die Kampagne muss nun circa eine Woche mit dieser Einstellung laufen, im Anschluss werden die Daten erneut analysiert. Wird der voreingestellte Ziel-ROAS in etwa erreicht, kann eine erste Anpassung um 20 Prozentpunkte nach oben bzw. unten vorgenommen werden, je nach Kampagnenziel.
Im Anschluss sollte die Kampagne wieder etwa eine Woche laufen, bis eine erneute Anpassung erfolgt. Dieser Prozess wird so lang wiederholt, bis der gewünschte Ziel-ROAS Wert erreicht wurde. Durch diese graduelle Einstellung der ROAS Werte gibt man der Google K.I. die Möglichkeit, sich optimal auf die Gegebenheiten anzupassen, um so das Maximum an Performance zu erzielen.

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