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Catherine Trüb-Ko
Catherine Trüb-Ko | 13. November 2019

Conversions auf Kampagnenebene einstellen

Um den Erfolg von Google Ads-Kampagnen zu messen und die Gebote zu optimieren, sind Conversions unerlässlich. Nun ist es möglich, Conversion-Einstellungen auf Kampagnenebene vorzunehmen, was früher nur auf Konto-Ebene ging. Dadurch können Sie als Werbetreibende*r verschiedenen Kampagnen unterschiedliche Conversions zuweisen, um so die Gebote zu optimieren. Seit dem Frühjahr besteht die Funktion für Such- und Displaykampagnen; seit Oktober ist sie auch für Videokampagnen verfügbar.

Conversions in Google Ads – was hat sich geändert?

Conversions sind für das Unternehmen wertvolle Aktionen, die erfasst werden, wenn jemand über eine Anzeige auf die Website gelangt. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Kauf, eine Newsletteranmeldung oder eine Kontaktanfrage handeln. In Google Ads können Sie auf Konto-Ebene eine oder mehrere Conversion-Aktionen definieren, welche in den Conversions-Leistungsdaten einbezogen werden sollen. Diese Conversions werden dann auch bei automatisierten Gebotsstrategien berücksichtigt. In den Kampagneneinstellungen gibt es nun zusätzlich die Möglichkeit, die auf Kontoebene definierten Conversion-Aktionen zu übernehmen oder je nach Kampagnenziel nur bestimmte Conversions auszuwählen.

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Conversion-Einstellungen auf Kampagnenebene in Google Ads

Wozu unterschiedliche Conversions auf Kampagnenebene?

Die neue Funktion wird in vielen Fällen gar nicht benötigt, da alle Kampagnen oft dasselbe Ziel verfolgen. In folgenden Situationen kann es jedoch sehr wertvoll sein, auf Kampagnenebene unterschiedliche Conversion-Ziele zu definieren.

  • Ein Unternehmen bietet auf derselben Website Nebenprodukte oder unterschiedliche Dienstleistungen an, die anders getrackt werden. Zum Beispiel kann ein Onlineshop weitere Produkte offline anbieten und diese über Kaufanfragen abwickeln, oder er bietet Dienstleistungen an und trackt diese über ein Kontaktformular. In diesen Fällen können unterschiedliche Kampagnen zu den verschiedenen Produktgruppen erstellt werden, die jeweils auf andere Conversion-Aktionen ausgerichtet sind.
  • Ein Unternehmen hat mehrere Budgets für unterschiedliche Phasen der Customer Journey. Ziel kann sein, mit Such- und Shopping-Kampagnen möglichst viele Kaufabschlüsse zu erzielen und parallel über Display- und Videokampagnen Awareness zu schaffen. Im zweiten Fall könnten sogenannte Micro-Conversions wie Button-Klicks oder Download von Produktkatalogen getrackt werden, die der primären Conversion-Aktion im Kaufprozess vorhergehen. Alternativ bietet sich eine Remarketing-Kampagne an, welche die Kundenbindung, beispielsweise über Registrierung der Kundenkarte, zum Ziel hat.

Sobald die relevanten Conversion-Aktionen der Kampagne definiert wurden und Conversions getrackt werden, kann in den Leistungsdaten der Erfolg der Kampagne im Bezug auf die Conversion-Ziele bewertet werden. Falls zudem eine automatisierte Gebotsstrategie angewendet wird, optimiert der Algorithmus das Targeting der Kampagne automatisch auf die definierten Conversion-Aktionen.

Conversion-Aktionsgruppen einrichten

Mit der Einführung der Conversion-Einstellung auf Kampagnenebene sind nun auch Conversion-Aktionsgruppen möglich, welche mehrere Conversion-Aktionen zu einer Gruppe zusammenfassen. Die Conversion-Aktionsgruppen werden erst bei den Conversion-Einstellungen auf Kontoebene erstellt.

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Erstellung von Conversion-Aktionsgruppen in Google Ads

Danach ist es auf Kampagnenebene möglich, statt nur einer auch mehrere Conversion-Aktionen als Gruppe hinzuzufügen. Dies ist hilfreich, wenn mehrere Micro-Conversions, wie Anfrage über Kontaktformular oder Anrufe, gleichzeitig getrackt werden.

Fazit

Die neue Funktion ermöglicht es im selben Google Ads-Konto mehrere Kampagnen mit unterschiedlichen Conversion-Zielen zu schalten, was früher nur über mehrere Konten ging. Zudem bietet es sich an, die Kampagnenziele erneut zu prüfen und gegebenenfalls weitere Conversions zu definieren, welche früher nicht getrackt wurden.

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