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Ajla Galijasevic
Ajla Galijasevic | 4. Juni 2020 Events learnings Online-Marketing

5 Fehler bei der Content-Erstellung: Learnings von der e-Commerce Week

Sie ranken nicht mit Ihrem Online Shop, obwohl Sie pausenlos Content produzieren? Dann begehen Sie wohlmöglich einen der üblichen Fehler bei der Content-Erstellung für Online Shops. Anfang Mai fand die diesjährige eCommerce-Week statt, bei der mehr als 90 Speaker ihr fachliches Know-how zum Thema Onlinehandel geteilt haben. Im Folgenden stellen wir Ihnen unsere Learnings für den Bereich Content Marketing vor und zeigen Ihnen fünf Fehler bei der Content-Erstellung für Online Shops auf, damit Sie diese zukünftig vermeiden können.

Fehler Nr. 1: Sie möchten mit „SEO-Content“ Kunden gewinnen

Jeder kennt sie, jeder hasst sie: die langen Textwüsten am Ende der Landingpages von Online Shops. Meistens liefern diese Texte keinen Mehrwert für den User, sondern dienen lediglich dem Zweck, die Keyworddichte zu erhöhen, um bei Google erfolgreich für bestimmte Suchanfragen zu ranken. Sowohl Thomas Gruhle in seinem Vortrag „SEO-Content ist tot – So sorgen Ihre Texte für Conversions!“ als auch Mario Jung („Content für den Onlineshop – so fängst DU an zu ranken!“) betonen, dass die Keyworddichte nicht das wichtigste Kriterium ist, um bei den Google-Ergebnissen vorne mitzuspielen.

Viel wichtiger als der „SEO-Content“ ist die User Experience: Ihre Webseite sollte den User beim First View abholen. Das bedeutet, dass Ihre Webseite einen positiven Gesamteindruck hinterlassen sollte und der User schnell das findet, wonach er sucht. Dass der veraltete SEO-Content dafür weder hilfreich noch nutzerfreundlich ist, braucht wohl nicht weiter erläutert zu werden.

Fehler Nr. 2: Sie gehen nicht auf die Kundenbedürfnisse ein

Auch bei Fehler Nummer zwei ist das Stichwort User Experience wichtig. Sie müssen sich fragen, warum ein User Ihre Webseite besucht. Gruhle und Jung kategorisieren zwei Typen von Usern im Online Shop:

    • Typ 1: Transaktionale Besucher
      User, die genau wissen, welches Produkt sie kaufen möchten. Dieser Typ möchte direkt zum Produkt geleitet werden.
    • Typ 2: Informelle Besucher
      User, die ein Problem haben und nicht genau wissen, welches Produkt ihr Problem lösen könnte. Dieser Typ möchte sich auf der Webseite erstmal informieren.

Ziel ist es, die Bedürfnisse beider(!) User-Typen auf Ihrer Webseite zu erfüllen. Im First View sollten sowohl transaktionale Besucher direkt die Möglichkeit finden, Artikel nach bestimmten Kriterien zu filtern, als auch informelle Besucher angesprochen werden, indem Sie weiterführende Informationen zu Produkten bereitstellen.

Fehler Nr. 3: Für Sie gilt „Content = Text“

Content lässt sich mit „Inhalt“ übersetzen – und Inhalte können vielfältig sein! Natürlich sind Texte schneller geschrieben, als Apps zu entwickeln, Videos zu produzieren oder Podcasts aufzunehmen. Dennoch lohnt sich die Arbeit, wenn Sie die User-Experience verbessern möchten. In dem Vortrag „Content-Marketing beyond Text“ zeigt Andreas Schülke auf, dass andere Content-Arten in den letzten Jahren rapide zugenommen haben und dort ein großes Potenzial zu finden ist.

Zusammenfassend sind folgende Tipps hilfreich:

    • Content-Recycling: Verwenden Sie bereits erstellte Ressourcen erneut und erweitern Sie diese durch andere Formate.
    • Konkurrenzanalyse: Schauen Sie, was bei der Konkurrenz schon gut funktioniert und machen Sie es besser.
    • Kooperatives Content Marketing: Erstellen Sie Inhalte gemeinsam mit anderen. In Teamarbeit kann jeder sein individuelles Fachwissen einbringen und so den Content optimieren.

Tipp: Versuchen Sie sich neben textlastigen Ratgeberformaten oder Blogs auch an der Erstellung von Videos oder sogar Augmented Reality Apps.

Fehler Nr. 4: Sie machen sich keine oder wenige Gedanken über Ihren Text

Wenn Sie Texte für Ihren Online Shop schreiben, dann sollten diese gut sein. Schülke zeigt beispielsweise auf, dass kurze Texte für umfangreiche und beliebte Themen nicht hilfreich sind. Warum? Da der Wettbewerb hier besonders groß ist, benötigt es ausgezeichnete und umfassende Inhalte, um erfolgreich zu ranken. Setzen Sie also lieber auf einen umfassenden Text, der alle Themenbereiche abdeckt, um sich von der Konkurrenz abzuheben. In dem Vortrag „Die schlimmsten Fehler bei Ihren Websitetexten“ von Nicole Basel wurden weitere hilfreiche Tipps zur Umsetzung guter Texte genannt:

    • Überzeugen Sie Ihre User mit Überschriften, die auf Ihr Unternehmen individuell zugeschnitten und nicht beliebig austauschbar sind:
      • Willkommen in der Ballschule
      • Das beste Balltraining für dein Kind
    • Schreiben Sie auf Ihrer Webseite nicht nur über sich, sondern haben Sie den Kunden im Fokus:
      • Unsere Praxis setzt sich aus einem hochkompetenten Team zusammen…
      • Wachen Sie morgens schon mit Rückenschmerzen auf? Unser Team hat die Lösung…
    • Heben Sie hervor, was Sie von anderen Unternehmen unterscheidet:
      • Wir sind ein Handwerk-Betrieb…
      • Haben Sie keine Lust mehr, auf einen Termin mit Ihrem Handwerker monatelang warten zu müssen? Dann kommen Sie zu….

Fehler Nr. 5: Sie erstellen Inhalte ohne Plan

Sie möchten am liebsten direkt mit der Produktion von neuem Content anfangen? Gut, allerdings sollten Sie nichts überstürzen! Denn nur gute Ideen reichen nicht aus, um erfolgreiche Inhalte zu produzieren. Die Lösung ist das Ausarbeiten einer strukturierten Content Marketing Strategie – und genau darum ging es in dem Vortrag „Content Marketing – Erstellung, Seeding & Remarketing von einzigartigen Inhalten“ von Stefanie Niggeman. Erstellen Sie einen Plan, wen Sie mit Ihren Inhalten erreichen möchten, was Ihre Ziele sind und wie Sie Ihren Content dafür aufbereiten möchten – und haben Sie „das große Ganze“ im Blick. Wichtige Faktoren dafür sind:

    • Seriosität: Erst eine seriöse, werbefreie Webseite mit gutem Content ist verlinkungswürdig – und die Generierung hochwertiger und vor allem organischer Backlinks wirkt sich positiv auf das Google Ranking aus.
    • Keyworddichte: Wie Gruhle und Jung in Ihren Vorträgen betonen, ist die Keyworddichte zwar ein wichtiges Kriterium, allerdings sollten Sie Ihre Texte erst NACH der Erstellung auf Keywords optimieren. Warum? Der Text soll primär für den Nutzer – und nicht für die Suchmaschine – erstellt werden.
    • Kontinuierlicher Prozess: Die Erstellung von Content ist ein kontinuierlicher Prozess. Messen Sie Ihren Erfolg regelmäßig, optimieren Sie Inhalte und nutzen Sie Content-Marketing auch für Remarketing.

Tipp: Sie möchten direkt loslegen, aber Ihnen fehlen die Content-Ideen? Lesen Sie unseren Beitrag 5 Denkanstöße zur Ideenfindung im Content-Bereich und lassen Sie sich inspirieren!

Fazit

Die eCommerce-Week war voller spannender und lehrreicher Beiträge rund um das Thema Onlinehandel und Content Marketing. Haben Sie folgendes stets im Blick: Das Wichtigste für Ihren Online Shop sind die Nutzer – und damit Ihre potenziellen Kunden von morgen! Gestalten Sie eine nutzerfreundliche Webseite und gehen Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Besucher ein. Eine gute User Experience wirkt sich nicht nur positiv auf das Google Ranking aus, sondern sorgt auch für zufriedene Nutzer und letztendlich auch für eine gute Webseite.

Sie benötigen Unterstützung im Content Marketing Bereich und wollen mit Ihren Inhalten endlich ranken? Wir entwickeln individuelle Content Marketing Strategien, die auf Sie und Ihr Business abgestimmt sind und erstellen Texte, die Ihren Usern tatsächlichen Mehrwert bieten. Kontaktieren Sie uns jetzt!

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