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Stefanie Sulcs
Stefanie Sulcs | 19. Dezember 2023
Schülerpraktikum

Lukas‘ Schülerpraktikum bei Klickkonzept

Hallo, mein Name ist Lukas und bin Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule in Weiterstadt und besuche dort die neunte Klasse. Ich entschied mich für mein zweites Schülerpraktikum für die Firma „Klickkonzept“, eine Online-Marketing-Agentur.

Die Entscheidung für mein zweites Praktikum fiel mir schwer. Mein erstes Praktikum war bei einem Handwerksbetrieb, und ich wusste, dass ich einen Einblick ins Büroleben bekommen wollte. Trotzdem fiel mir die Entscheidung nicht leicht, da ich noch keine Ahnung hatte, was ich später einmal werden möchte. Durch meine Patentante bin ich auf Online-Marketing aufmerksam geworden und damit auf Klickkonzept. Da ich bereits ein „PC-Mensch“ bin, der viel online ist, und Online-Marketing als zukunftsweisend betrachtet wird, dachte ich, das könnte sehr interessant sein und Spaß machen. Ich hatte jedoch keinesfalls erwartet, dass es mir so viel Spaß machen würde und dass alle dort so nett zu mir wären.

Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich nur Erfahrungen mit Großkonzernen durch meine Mutter oder einem kleinen Handwerksbetrieb, in welchem ich den Chef schon kannte. Deswegen war ich so überrascht, dass ich mich nach gerade mal einem Tag schon willkommen fühlte.

Einblick in SEO: Die Welt der Website-Optimierung

Während meinem zweiwöchigen Praktikum hatte ich Einblicke in verschiedene Bereiche des SEO, SEA und Amazon bekommen. Den größten Einblick bekam ich in SEO, da ich den Hauptteil der ersten Woche in dieser Abteilung eingesetzt wurde und ich auch dort einen Sitzplatz zugeteilt bekommen habe. Vor meinem Praktikum wusste ich nicht wirklich viel über Online-Marketing, das Einzige, was ich wusste, war, dass man durch verschiedene Wege probiert mehr Umsatz zu erzielen. Was ich aber nicht Erwartete war, das Online-Marketing so viel mehr ist, wie z.B. SEO wo es komplett um die organische Optimierung der Website und der so genannten owned Traffic geht.

Während meiner Termine in diesem Bereich lernte ich verschiedene Tools kennen, darunter auch Screaming Frog. Dieses gibt sich als Google Bot aus, durchsucht die gesamte Website und zeigt beispielsweise an, welche Links durchsuchbar sind, sich öffnen lassen oder nicht funktionieren bzw. absichtlich blockiert sind. Ebenfalls wurde mir noch Google Analytics gezeigt, also zumindest die Grundlagen den alles wäre zu viel. Mich überraschte am SEO, wie viele Daten analysiert werden und welcher Aufwand betrieben wird, um bei der organischen Suche ganz oben angezeigt zu werden.

Amazon: Ranking, Werbung und die Welt der Bewertungen

Der nächste Bereich, den ich besuchte, war Amazon. Mir wurde gezeigt wie das Ranking auf Amazon funktioniert und das z.B. die Empfehlungen, die einem angezeigt werden, alle nur bezahlte Werbung sind. Zwei Sachen fande ich besonders interessant, uns zwar, dass man erstens an Amazon selbst verkaufen kann und zweitens das es eine Möglichkeit gibt auf Amazon sich Bewertungen zu kaufen.

Diese werden jedoch nicht zu 100 Prozent positiv sein, denn es handelt sich um ehrliche Bewertungen von Leuten, die das Produkt zugeschickt bekommen und es wie Restaurantkritiker bewerten. Das bedeutet, dass sich so etwas nur lohnt, wenn man vom eigenen Produkt überzeugt ist. Auch überraschte mich, dass es ein Tool gibt, mit dem man wirklich alles ablesen kann, auch wenn es nicht das eigene Produkt ist. Mit diesem Tool werden einem nicht nur die Einnahmen und die Verkäufe angezeigt, sondern auch viele weitere Details.

Während meiner Zeit im Amazon-Team durfte ich auch an einer Schulung teilnehmen. In dieser Schulung wurde ein Tool gezeigt, das einem in bestimmten Amazon-Bereichen helfen kann. Während meiner kurzen Zeit beim Amazon-Team, lernte ich einige interessante Dinge, die mir nicht nur vielleicht in der Zukunft Jobtechnisch helfen werden, sondern auch privat, wenn ich auf Amazon etwas kaufen möchte.

SEA: Überbieten, Budgets und der Weg zur Conversion

Der nächste und letzte Bereich, den ich besuchte, war SEA. Hier ging es komplett um die Optimierung der bezahlten Werbung und des Paid Traffics. In diesem Bereich geht es größtenteils darum, andere zu überbieten. Zum Beispiel hat mich überrascht, dass man für seinen eigenen Firmennamen auf Google Ads bieten muss. Wenn man nicht der Höchstbietende ist, wird eine andere Firma angezeigt, wenn nach dem eigenen Namen gesucht wird. Ebenfalls habe ich gelernt, wie man Kampagnen erstellt, Budget managt und Tracking anwendet und analysiert. Diese Bereiche wurden mir alle auf Google Ads gezeigt. Was mir nicht gezeigt, aber erklärt wurde, war die Landingpage-Optimierung. Diese verwendet man, um die Conversion Rate zu erhöhen.

Conversion wurde mir so erklärt: Wenn ein Besucher der Website zu einem Kunden wird, hat er konvertiert. Die Anzahl, wie viele Besucher auf die Website gelangen, bis einer zum Kunden wird, ist die Conversion Rate. Beim SEA muss man auch noch auf die CPS (Cost Per Click) achten. Dabei geht es um den Betrag, den man bezahlen muss für die Werbung, wenn jemand auf die Website klickt. Und wie viel es kostet, bis jemand zum Kunden wird, ist die CPA (Cost Per Action). Die Preise dafür variieren je nachdem, wie viel andere Firmen im gleichen Bereich bezahlen oder zu besonderen Zeiten. Zum Beispiel an Black Friday werden die Kosten hochgehen.

Während meiner Zeit im SEA-Team durfte ich auch an mehreren Meetings mit Kunden und an einer Vorstellung von einem neuen Tool teilnehmen. Ich hatte einen Termin, in dem mir erklärt wurde, welche Wege man einschlagen kann, um einen Beruf im Marketing zu erlernen. Als Beispiel nehme ich den Ausbildungsberuf Kaufmann für E-Commerce. Wenn man diesen Beruf erlernen möchte, sollte man einen guten Realschulabschluss haben.

Fazit

Als allererstes möchte ich mich bei allen recht herzlich bedanken, dass ihr mich so herzlich aufgenommen und euch die Zeit genommen habt, mir Einblicke ins Online-Marketing zu geben.

Da es mir so viel Spaß gemacht hat und ich mehr wissen möchte, wäre ich sogar sofort bereit, ein Praktikum in den nächsten Sommerferien bei Klickkonzept zu machen, um noch tiefere Einblicke zu bekommen und vielleicht sogar schon selbst zu unterstützen. Sogar eine Ausbildung als Kaufmann für E-Commerce könnte ich mir zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut vorstellen.

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Lukas‘ Schülerpraktikum bei Klickkonzept

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