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Last call for all passengers – Der zweite Teil unserer Tansania Serie

– the english translation is below. –

Dies ist der zweite Teil unserer Tansania-Serie. Lesen Sie hier die Einleitung zu unserer Reise: Time to plan

Frankfurt

Am 08.12.2021 standen Steffi und ich gegen 19:00 Uhr vor dem Frankfurter Flughafen. Zu dieser Zeit und wahrscheinlich auch Corona geschuldet, war der Flughafen wie ausgestorben. Der Einzige Schalter, welcher weit und breit besetzt war und wovor sich eine Menschentraube gebildet hatte, war der der Ethiopian Airlines.
Wir standen nun in der Schlage zum Check-in, leicht gestresst und aufgeregt, mit unseren riesigen Reiserucksäcken, die unsere körperliche Koordinationsfähigkeit kurzfristig aussetzen ließ. Mit einer dicken Mappe voll mit Dokumenten zur Einreise, PCR-Testergebnissen und natürlich unseren Reisepässen unter dem Arm, waren wir nach kurzer Zeit auch schon an der Reihe und konnten endlich unsere Rucksäcke abgeben, sodass wir beide nur noch mit einem kleinen Handgepäckrucksack bis zum Gate gehen mussten. Mit der Abgabe des Gewichts, haben wir gefühlt auch den ganzen Stress, der sich die letzten Wochen angesammelt hatte, abgelegt. Wir wussten schließlich, dass jetzt alles unter Dach und Fach sein musste und wenn nicht, konnten wir sowieso nichts mehr daran ändern.
Wir hatten noch genug Zeit bis zum Boarding, deshalb liefen wir erstmal zum Gate, bestaunten die Menschenmassen an unserm Gate, die dort auf ihren Flug warteten und entschieden uns nach etwas Essbaren Ausschau zu halten. Wenig später, circa 15 Minuten vor dem Boarding, waren wir zurück am Gate und wurden mit den Worten „ihr seid die letzten“ vom Bodenpersonal begrüßt. Im Flieger angekommen, bereiteten wir uns auf unseren ersten Flug nach Addis Abeba vor, der 6 Stunden dauern sollte.

Addis Abeba

Pünktlich kamen wir um 4:30 Uhr in Äthiopiens Hauptstadt an. Wir waren beide sehr überrascht von dem modernen Flughafen und verbrachten die 4 Stunden Wartezeit damit, unsere Müdigkeit zu überlisten und zu frühstücken. Diesmal waren wir extra überpünktlich am Gate, auch mit ein bisschen Nervosität im Nacken, da wir wussten, dass unsere nächste Umsteigezeit in Daressalam (Tansania) nur 1 ½ Stunden betrug und wir zusätzlich noch das Terminal wechseln mussten. Brav warteten wir am Gate, das das Boarding endlich anfängt und mit jeder Minute länger des Wartens, wurden wir nervöser. 15 Minuten nach der regulären Boarding Time wurde schließlich eine Ansage gemacht, die jedoch so leise und genuschelt war, dass wir nicht mal die Sprache klar identifizieren konnten. Um uns herum sprangen die Menschen auf und liefen zum Gate.
Wir wussten nicht wie uns geschah, daher warteten wir ein bisschen ab. Nach kurzer Zeit bemerkten wir jedoch, dass die Warteschlange nicht kürzer wird, was uns dazu antrieb zum Gate-Schalter vorzulaufen und jemanden anzusprechen. Ein netter Herr vom Bodenpersonal erklärte uns, dass unser Flug 2 ½ Stunden Verspätung hat – wir wussten also, dass wir unseren Anschlussflug in Daressalam niemals erreichen werden. Aber das war noch lange nicht genug, denn es wurde noch besser! Man erklärte uns, dass wir „noch einen kurzen Zwischenstopp“ in Moroni einlegen würden, bevor es dann nach Daressalam gehen würde

Moroni ist ein Ort, von dem wir beide noch nie etwas gehört haben. Nach Eingeben des Ziels in Google Maps, sahen wir beide, wie unsere Route an Tansania vorbei ins Nichts Richtung Madagascar mitten ins Meer führte. Nach erneutem Zoomen konnten wir erkennen, dass Moroni die Hauptstadt der Komoren, eine kleine Inselgruppe im Indischen Ozean ist.
Das Resultat des verpassten Fluges war auch, dass wir „eine Bleibe“ für eine Nacht in Daressalam brauchten. Sascha von den Life All Stars stand uns mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite und organisierte uns im Handumdrehen eine Unterkunft und einen verlässlichen Fahrer, welcher uns um 04 Uhr am nächsten Morgen wieder abholen würde, um den ersten Flieger Richtung Mbeya zu erwischen.

Moroni

Wir waren etwas verwirrt, warum wir erst an Tansania vorbeifliegen würden, anstatt dort zuerst zu landen, waren dann aber erstmal damit beschäftigt uns mit Sascha von Life All Stars in Kontakt zu setzten der uns half eine Bleibe für die Nacht in Daressalam zu finden, sowie ein Taxi, das uns dahin brachte.
Die 2 ½ Stunden extra Wartezeit gingen superschnell um. Auch wenn wir nicht genau wussten, ob Sascha unsere Nachricht erhalten hatte und wir daher nicht wussten, wo wir die Nacht in dieser großen Stadt in Tansania schlafen würden, waren wir sehr entspannt und voller Vorfreude. Der Flug nach Moroni ging größtenteils über Wasser und wir konnten auf dem Flug viele Inseln entdecken wie bspw. Mafia Island. Auf Moroni angekommen waren wir sehr erstaunt wie viele Passagiere ausgestiegen, da wir abgesehen von den Turnhallen großen Flughafengebäude nichts anderes weit und breit erblicken konnten. Zudem waren an dem Flughafen abgesehen von unserem großen Airbus A350 nur noch ein kleiner Jet und Hubschrauber Wracks auf dem Rollfeld. Nach ungefähr 2 ½ Stunden war dann das Flugzeug geputzt und desinfiziert worden und die neuen Passagiere an Bord.

Daressalaam

Der letzte Flug für diesem Tag ging sehr schnell vorbei. Nach knapp 1 Stunden landeten wir endlich, zumindest in Tansania. Direkt nach dem Aussteigt vom Flugzeug waren kleine Zellen mit Plexiglas scheiben aufgestellt in dem Mittarbeiter den PCR Test jedes einzelnen kontrollierten. Das Loch in der Plexiglasscheibe war jedoch auf Kniehöhe und durch die Anzahl an Passagiere in diesem Gang war es sehr schwierig die Person zu verstehen, ohne sich auf den Boden vor das Loch zu knien. Als nächste Station kam die Passkontrolle, bei der wir endlich unseren riesigen Ordner an Unterlagen abgeben konnten und etliche Fragen zu unserem Aufenthalt gestellt bekommen haben. In der Zwischenzeit bekamen wir eine Nachricht von Sascha, dass ein Taxi auf uns wartet und dass er uns ein Hotel gebucht hatte. Also nahmen wir unsere Trümmer von Rücksäcken vom Gepäckband und stolperten wieder mit Koordinationsschwierigkeiten aufgrund des Rucksacks und der langsam eintretenden Müdigkeit aus dem Terminal.
Der superaufmerksame und lustige Taxifahrer wartete schon mit einem Schild, auf dem unsere Namen standen vor dem Ausgang auf uns. Sobald wir den Flughafen verlassen hatten und uns die Wärme entgegenkam war unsere Müdigkeit verflogen und unsere Vorfreude wieder präsent. Wir konnten uns aufgrund unserer 1½-stündigen Taxifahrt, die durch einen 1-stündigen Stau aufgehalten worden ist, unseren ersten Eindruck vom Land machen. Die Stadt Daressalam ist die ehemalige Hauptstadt von Tansania und wirkte auf uns sehr belebt und riesig. Es reihten sich auf dem Weg zum Hotel zunächst Kirchen, Fabriken und Bushaltestellen aneinander, dann gegen Ende hin sind wir in eine Gegend mit vielen Hochhäusern gefahren. Im Nachhinein haben wir rausgefunden das wir am Hafen der Stadt waren, denn am Ende dieses langen Tages haben wir nur noch die schöne Roof Top Bar des Hotels bei indischem Essen genossen uns sind dann schlafen gegangen.

Da wir erst so gegen 23:30 auf dem Zimmer waren, klingelte unser Wecker schon 4 Stunden später. Der Taxifahrer vom Vortag holte uns um 4 Uhr am Hotel ab, damit wir den Flug zu unser Zieldestination Mbeya um 06:30 Uhr bekommen konnten. Die Rückfahrt zum Flughafen dauerte zu dieser Uhrzeit knapp 30 Minuten. In der Nacht erhielten wir noch von Sascha die Nummer von Deborah, die Leiterin der Organisation, die wir besuchen duften, die gerade zufällig aus Deutschaland zurückkam und glücklicherweise den gleichen Flug wie wir nach Mbeya hatten.
Nach dem Einchecken warteten wir auf Deborah, die circa 15 Minuten mit 3 Koffern am Flughafen eintraf. Die Wartezeit am Gate verbrachten wir damit uns kennenzulernen und so viele Fragen wie möglich über die Organisation zu stellen.

Dabei verfolg auch ein bisschen die geringe Flugangst die ich aufgrund unseres nächsten Flugs mit einer Propellermaschine hatte.
Vom Gate aus mussten wir noch 200 Meter zum Flugzeug laufen.

Es war herrliches Wetter, die Sonne war noch am Aufgehen und am Himmel war noch keine Wolke in Sicht, was mich ein wenig beruhigte, weil ich dadurch hoffte das wir auf dem Flug auf weniger Turbulenzen stoßen würden.

Mbeya

Der Flug war sehr laut, aber die wunderschöne Landschaft, die wir überflogen, hatte das laute Brummen der Propeller und meine Flugangst total in den Hintergrund rücken lassen. Nach 1 ½ Stunden landeten wir am superkleinen Flughafen Mbeya. Im Flughafengebäude war ein großes Quadrat auf dem Boden eingezeichnet um das sich alle Passagiere tummelten.

Das wir da vor dem Gepäckband standen verstanden wir erst als die Mitarbeiter der Airline die einzelnen Gepäckstücke aus dem Flugzeug holten und einzeln über das Rollfeld in das Gebäude brachten und dann in dieses Quadrat legten. Als wir dann 5 Minuten später schon den Flughafen Mbeya verließen wurde uns klar, dass wir nun endlich nach 35 Stunden unser Ziel erreicht haten und jetzt das Abenteuer Tansania für uns beginnen konnten.

Last call for all passengers. English version


 

Frankfurt

On 08.12.2021, Steffi and I were standing in front of Frankfurt Airport at around 19:00. At that time, and probably also due to Corona, the airport was almost empty. The only counter that was crowded with people was that of Ethiopian Airlines.
We were now standing in the line for check-in, slightly stressed and excited, with our huge travel backpacks, which caused our physical coordination ability to temporarily suspend. With a thick folder full of documents for entering the country, PCR test results and of course our passports under our arms, after a short while it was our turn and we were finally able to hand in our backpacks, so that we both only had to walk to the gate with a small hand luggage backpack. With the handing in of the weight, we also felt that we had put aside all the stress that had accumulated over the last few weeks. After all, we knew that everything had to be under control now and if not, there was nothing we could do about it anyway.
We still had enough time until boarding, so we walked to the gate, marvelled at the crowds of people waiting for their flight and decided to look for something to eat. A little later, about 15 minutes before boarding, we were back at the gate and were greeted by the ground staff with the words „you are the last ones“. Once on the plane, we prepared for our first flight to Addis Ababa, which would take 6 hours.

Addis Ababa

We arrived in Ethiopia’s capital on time at 4:30am. We were both very surprised by the modern airport and spent the 4 hours waiting time trying to outsmart our tiredness and having breakfast. This time we were extra over-punctual at the gate, even with a bit of nervousness on our necks, knowing that our next connecting time in Dar es Salaam (Tanzania) was only 1 ½ hours and that we also had to change terminals. We waited dutifully at the gate for boarding to begin, and with every minute longer we waited, we became more nervous. Finally, 15 minutes after the regular boarding time, an announcement was made, but it was so quiet and mumbled that we couldn’t even clearly identify the language. All around us, people were jumping up and running to the gate.
We didn’t know what happened to us, so we waited a bit. After a short while, however, we noticed that the queue was not getting any shorter, which spurred us to run forward to the gate counter and speak to someone. A nice gentleman from the ground staff explained to us that our flight was 2 ½ hours late – so we knew that we would never reach our connecting flight in Dar es Salaam. But that wasn’t nearly enough, because it got even better! We were told that we would have „one more short stopover“ in Moroni before heading to Dar es Salaam.
Moroni is a place neither of us had ever heard of. After typing the destination into Google Maps, we both saw how our route led past Tanzania into nothingness towards Madagascar in the middle of the sea. After zooming in again, we could see that Moroni is the capital of the Comoros, a small group of islands in the Indian Ocean.
The result of the missed flight was also that we needed „a place to stay“ for one night in Dar es Salaam. Sascha from the Life All Stars was very supportive and organised accommodation and a reliable driver in no time, who would pick us up at 4 am the next morning to catch the first flight to Mbeya.

Moroni

The 2 ½ hours of extra waiting time went by super fast. Even though we didn’t know for sure if Sascha had received our message and therefore we didn’t know where we would sleep for the night in this big city in Tanzania, we were very relaxed and full of excitement. The flight to Moroni was mostly over water and we were able to discover many islands on the flight, such as Mafia Island. When we arrived in Moroni, we were very surprised how many passengers got off the plane, because apart from the small airport buildings, we couldn’t see anything else far and wide. In addition, apart from our large Airbus A350, there were only a small jet and helicopter wrecks on the tarmac. After about 2 ½ hours, the aircraft was cleaned and disinfected and the new passengers were on board.

Dar es salaam

The last flight for the day went by very quickly. After just under 1 hour, we finally landed, at least in Tanzania. Immediately after getting off the plane, small cells with plexiglass discs were set up where staff members checked the PCR test of each individual. However, the hole in the plexiglass was at knee height and due to the number of passengers in this aisle, it was very difficult to understand the person without kneeling on the floor in front of the hole. The next stop was passport control, where we were finally able to hand in our huge folder of documents and were asked several questions about our stay. In the meantime we got a message from Sascha that a taxi was waiting for us and that he had booked us a hotel. So we took our debris of backpacks from the baggage carousel and stumbled out of the terminal again with coordination difficulties due to the backpack and the slowly setting in tiredness.
The super attentive and funny taxi driver was already waiting for us in front of the exit with a sign with our names on it. As soon as we left the airport and the warmth met us, our tiredness disappeared and our anticipation was present again. We were able to get our first impression of the country because of our 1½-hour taxi ride, which was held up by a 1-hour traffic jam. The city of Dar es Salaam is the former capital of Tanzania and looked very busy and huge to us. On the way to the hotel, churches, factories and bus stops were lined up one after the other, then towards the end we drove into an area with many high-rise buildings. Afterwards we found out that we were at the harbour of the city, because at the end of this long day we just enjoyed the nice roof top bar of the hotel with Indian food and then went to sleep.
Since we didn’t get to our room until around 23:30, our alarm clock rang 4 hours later. The taxi driver from the day before picked us up at the hotel at 4 am so that we could catch the flight to our destination Mbeya at 6:30 am. The return journey to the airport took just under 30 minutes at this time. During the night, Sascha gave us the number of Deborah, the leader of the organisation we were to visit, who happened to be returning from Germany and luckily had the same flight to Mbeya as we did.
After checking in, we waited for Deborah, who arrived at the airport in about 15 minutes with 3 suitcases. We spent the waiting time at the gate getting to know each other and asking as many questions as possible about the organisation. This was also a bit of a chase for the slight fear of flying I had due to our next flight with a propeller plane.
From the gate we had to walk another 200 metres to the plane. It was beautiful weather, the sun was still rising and there was not a cloud in sight in the sky, which calmed me down a bit because I hoped that we would encounter less turbulence on the flight.

Mbeya

The flight was very noisy, but the beautiful scenery we were flying over made the loud hum of the propellers and my fear of flying fade into the background. After 1 ½ hours we landed at the super small Mbeya airport. In the airport building, a large square was marked on the floor around which all the passengers were gathered. We only understood that we were standing in front of the baggage carousel when the airline staff took the individual pieces of luggage from the plane and brought them individually across the tarmac into the building and then placed them in this square. When we left Mbeya airport 5 minutes later, we realised that we had finally reached our destination after 35 hours and could now begin our Tanzanian adventure.

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