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Das macht ein professionelles Reporting aus

Sarah Keim
Sarah Keim 6. November 2017

Zeitsparend und lukrativ: Darum lohnt sich ein fachgemäßes Kampagnen-Reporting

Die umfangreiche Kampagne ist vorbei und die Arbeit hat Früchte getragen – oder? Die Antwort geben das Reporting und ein dazugehöriges Meeting zur Erfolgskontrolle. So die Theorie. In der Praxis sieht es leider meist anders aus: Da kämpfen sich alle Beteiligten mehr oder minder interessiert durch eine 50-100 Seiten lange Präsentation. Und während Herr Müller aufmerksam schaut, in Wahrheit aber an seine fällige Kfz-Versicherung denkt, notiert sich Frau Schmidt zwar alle To-dos, weiß aber ganz genau, dass diese nie umgesetzt werden. Und ausgerechnet Frau Meier vom Vorstand verlässt das Meeting vorzeitig, da sie noch in einen wichtigen Termin muss.

Das Ergebnis: keins. Denn die mühsam zusammengetragenen Zahlen verlaufen im Sande; aus den wertvollen Ergebnissen Ihrer Kampagne werden keine Learnings gezogen. Kennen Sie, oder?

Fehler 1: Die Metrik wird zu spät definiert

Entscheider im Unternehmen haben kaum Zeit, sich mit der Analyse von Online-Marketing-Kampagnen auseinanderzusetzen. Sie wollen wissen: Läuft mein Business? Wenn das Reporting darauf nicht schnell und eindeutig Antwort gibt, kann es schon einmal ungesehen im Papierkorb landen.

Aber es geht auch anders! Sind Metrik und Reporting schon vor der Umsetzung definiert, haben alle etwas davon: Sie, Ihr Chef – und auch Ihre Dienstleister. Mit klar kommunizierten KPIs und Zielen können sich diese nämlich darauf einstellen und Maßnahmen wie Reporting entsprechend ausrichten. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Wer die relevanten Kennzahlen herausgearbeitet und unternehmensweit abgestimmt hat, erspart sich das Hintergrundrauschen, das den Blick für die eigentlichen Ergebnisse trübt. Der Projektverlauf bleibt kontinuierlich nachvollziehbar und transparent – so wird Optimierungspotenzial auch während der Kampagne deutlich und kann direkt umgesetzt werden.

Fehler 2: Keine Segmentierung beim Reporting

Ihre Kampagne war ein Erfolg? Glückwunsch! Jetzt heißt es, die Ergebnisse auch entsprechend zu präsentieren. Doch unterschiedliche Abteilungen haben unterschiedliche Anforderungen. Und um die für die eigene Abteilung wichtigen Kennzahlen zu finden, muss man sich mitunter ewig durch das Reporting wühlen.

Auch hier geht es anders! Nur, wenn die Adressaten und deren Ansprüche klar sind, kann auf ein Mammut-Reporting verzichtet werden. Prägnante Kurz-Reportings oder Dashboards während der Kampagne helfen dabei, den Informationsbedarf der Kollegen und Vorgesetzten kontinuierlich zu erfüllen.

Fehler 3: Viele Kanäle, wenig Überblick

Banner-Werbung, Newsletter, soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram: Das Online-Marketing ermöglicht interdisziplinäre Kampagnen – zum Beispiel, um die Kontaktrate während der kompletten Customer Journey hoch zu halten. Doch die vielen Möglichkeiten bergen auch die Gefahr, den Überblick zu verlieren. Denn wenn eine Kampagne besonders gut performt, stellt sich natürlich die Frage: Auf welche Komponente ist der Erfolg zurückzuführen? Und was muss eher optimiert werden?

Die Lösung: Das Ziel des jeweiligen Kanals schon vorher definieren. Für die Auswertung müssen spezielle Attributionsmodelle eingesetzt werden, die das Nutzerverhalten der Offline- und Online-Kunden abbilden. Je nach Bedarf können unterschiedliche Modelle zum Einsatz kommen – diese sind zwar komplex, das Potenzial ist allerdings riesig.

Ganz schön viel Aufwand … oder?

Mehr Vorausplanung, klarere Zielvorgaben, spezifische Maßnahmen. Zugegeben: Ein professionelles Reporting für Online-Marketing-Kampagnen ist eine Investition. Aber eine, die sich lohnt! Der konzeptionelle Aufbau eines Kampagnen-Reportings bringt nämlich immense Vorteile mit sich:

Wer sich zu Beginn die Mühe macht und ins Reporting investiert, der wird auf lange Sicht mit prägnanten Ergebnissen belohnt, die auch eventuelle Schwachstellen zum Vorschein bringen. So können Sie genau an den richtigen Ecken nachbessern und Ihr Potenzial voll ausschöpfen.

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