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Google-Update: Mobile Page Speed ab Juli offizieller Rankingfaktor

Mobile Pageseed-Update, Juli 2018. Jetzt ist die Ladezeit von Webseiten offiziell bestätigter Ranking-Faktor für die mobile Suche.
Janina Spies
Janina Spies 13. August 2018

Google bestätigt Pagespeed-Update

Am 9. Juli 2018 hat Google die Ladezeit von Webseiten mit dem aktuellen Pagespeed-Update als offiziellen Ranking-Faktor für die mobile Suche erklärt. Für Website-Betreiber bedeutet das: Höchste Zeit, die Geschwindigkeit der eigenen Seite genau unter die Lupe nehmen, sonst drohen ggf. Sichtbarkeitsverluste in der Suche. Wir erklären, was Sie kurz- und langfristig tun können.

Der Hintergrund: Was wollen die Nutzer?

Die Erwartungshaltung von Nutzern ist hoch, wenn es um die Schnelligkeit von Webseiten geht.
Offizielle Statistiken belegen, dass sich die Absprungrate signifikant erhöht, wenn eine Webseite länger als 3 Sekunden zum Laden braucht.

Seit Juli 2018 ist die Ladezeit von Webseiten von Google offiziell bestätigter Rankingfaktor in der mobilen Suche.
Je länger eine Seite lädt, desto höher die Absprungwahrscheinlichkeit der User.
(Quelle: Google/SOASTA Research, 2017)

Die Folge: Schritt für Schritt zu Mobile First

Bereits seit 2010 hat Google die Ladezeit von Webseiten zum offiziellen Rankingfaktor erklärt, jedoch hauptsächlich für die Bewertung von Seiten in der Desktop-Suche.
Laut des Statistischen Bundesamtes surften damals lediglich 16 % der Internet-User in Deutschland über ihr Handy, die Nutzung der mobilen Suche war also sehr gering.

Im April 2015 veröffentlichte Google dann das als „Mobilegeddon“ bekannt gewordene Algorithmus-Update, das mobil-freundliche Webseiten durch bessere Rankings in den organischen Suchergebnissen belohnt. Eine logische Konsequenz aus dem rapiden Anstieg der Mobile-Nutzer – 2015 überstieg die Anzahl der Suchen über mobile Endgeräte das erste Mal die Suchen über Desktop-Geräte (Quelle: https://adwords.googleblog.com/2015/05/building-for-next-moment.html).

Drei Jahre später im März diesen Jahres erfolgte dann der Rollout des Mobile First Index, bei dem Google die mobile Version einer Website zur Beurteilung der Rankings heranzieht und somit den mobilen Index zum Hauptindex macht.

Mit dem offiziellen Speed Update im Juli geht Google jetzt den nächsten Schritt in Richtung User Experience und Mobile First.

Was bedeutet das Speed Update jetzt für Website-Betreiber?

Page Speed ist keine Kür! Wer den Nutzern noch immer keine mobil nutzbare Website schenkt, riskiert empfindliche Sichtbarkeitsverluste in der organischen Suche. Auch wenn verhältnismäßig langsame Seiten mit herausragendem Content noch immer gute Rankings erzielen können, sollten User Experience und Ladezeit im Fokus stehen.

Was Sie tun können: Häufige Ursache für zu hohe Ladezeiten sind z. B. große Bilder (Quickwin!), Grafiken und Skripte auf der Website, falsche Server-Konfiguration, nicht aktivierte Komprimierung oder invalider Quelltext. Hier können Sie als Erstes ansetzen.

Mit den folgenden Tools, die alle von Google selbst stammen, lassen sich Geschwindigkeit und User Experience Level der eigenen Website messen:

Einige Anpassungen können Sie als Website-Inhaber also bereits selbst und relativ einfach umsetzen. Als Performance Online Marketing Agentur verfügen wir aus zahlreichen erfolgreichen Projekten über die nötigen Erfahrungen und wissen, an welchen Stellschrauben es sich zu drehen lohnt – und an welchen nicht.

Kontaktieren Sie uns für eine erste Beratung zum Thema Page Speed.

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