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Maria Kühlborn
Maria Kühlborn | 28. November 2019

Expertenpositionierung – B2B Videocontent mit Smartphones

Was ist eine Expertenpositionierung?

Bei einer Expertenpositionierung geht es darum, eine einzelne Person als Experte für ein spezielles Thema hervorzuheben. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Einzelperson handelt oder ob eine Firma ihre Mitarbeiter*innen als Expert*innen positionieren möchte.
Das Wissen der Experten kann dabei in unterschiedlichen Formaten, wie etwa Blogbeiträgen, Videos oder Podcasts und auf verschiedenen Plattformen, an die Zuschauer und –hörer weitergegeben werden.
Bevor man sich für eine Expertenpositionierung entscheidet, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das Projekt kontinuierlich über einen längeren Zeitraum erfolgen muss, um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens zu stärken.

Vorgehensweise

Plattform auswählen

Nachdem Mitarbeiter*innen und Themen ausgewählt worden sind, sollte festgelegt werden, wo die Positionierung erfolgen soll. Dafür sollten Sie zunächst herausfinden, auf welchen Plattformen sich Ihre Zielgruppe bewegt. Bei vielen Unternehmen bieten sich Portale wie LinkedIn oder XING an, aber auch Facebook und Twitter können, je nach Unternehmen und Themen, interessant sein.
Sobald die Entscheidung getroffen wurde, sollten die Profile des Unternehmens und der Experten überprüft werden. Falls sie bisher unvollständig waren, müssen sie zudem vervollständigt werden.
Bei LinkedIn schließt das zum Beispiel das Profilbild, ein Headerbild, eine Premium-Mitgliedschaft sowie einen vollständigen Lebenslauf ein. Die Experten sollten mit Ihrer Community interagieren, Inhalte posten, ihr Wissen teilen und qualitativ hochwertige Kommentare verfassen.
Außerdem ist die frühe Entscheidung für eine Plattform sehr wichtig, weil sie unterschiedliche Möglichkeiten anbieten, wie Artikel bei LinkedIn, oder unterschiedliche Spezifikationen für beispielsweise Videos voraussetzen. Diese müssen schon bei der Erstellung des Contents berücksichtigt werden.

Redaktionsplan erstellen

Ein Redaktionsplan ist eine große Hilfe um auch gemeinsam im Team Themen zu sammeln. Mit ihm ist es leichter kontinuierlich Content zu planen und zu produzieren ohne den Überblick über das Projekt zu verlieren.
Er beinhaltet zum Beispiel den Experten, das Thema, den Status des Blogbeitrags, den Status des Kurzvideos oder Podcasts, sowie das Datum der (geplanten) Veröffentlichung.

Formate entwickeln und Content einbetten

Vor der Produktion des Contents muss entschieden werden, welche Formate man nutzen möchte. Je nachdem, auf welcher Plattform die Expertenpositionierung stattfinden soll, werden unterschiedliche Formate angeboten, z. B.:

  • Expertenvideo
  • Mini Podcast
  • Animation/GIF
  • Artikel

Im Anschluss sollten noch die Richtlinien und Spezifikationen der Plattformen für den geplanten Content in Erfahrung gebracht werden. Ein Beispiel dafür sind Videos, die bei LinkedIn und Facebook auch im Square-Format hochgeladen werden können, während bei XING ausschließlich das Querformat erlaubt ist.

Zubehör:

Für ein Expertenvideo muss in den meisten Fällen keine teure Ausrüstung angeschafft werden, da die Kameras moderner Smartphones mittlerweile eine sehr hohe Auflösung haben und dadurch die schnellere und vor allem günstigere Lösung sind, um sofort mit der Produktion zu beginnen.
Ein Mikrofon sollte allerdings angeschafft werden, da es die gute Qualität bei der Tonaufnahme gewährleistet. Diese steigert den Wert des Videos ungemein, da es dadurch sofort professioneller wirkt. Am besten eignet sich ein Mikrofon, das direkt an das Smartphone angeschlossen werden kann. Diese sind auch schon für ein geringes Budget erhältlich.
Auf einem PC oder Laptop sollte das aufgenommene Material geschnitten und bearbeitet werden. Zu guter letzt wird eine stabile Internetverbindung benötigt, um den Content auf den Plattformen hochladen zu können.

Nachbearbeitung

Zum Schluss können das Videomaterial noch optisch verbessert, der Ton ausgepegelt und weitere Anpassungen vorgenommen werden, wie beispielsweise das Platzieren des eigenen Logos oder von Untertiteln. Diese sind übrigens besonders wichtig, um den Inhalt auch dann verstehen zu können, wenn der Ton deaktiviert ist.
Mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop können außerdem weitere Grafiken, wie Hintergrundbilder für Podcasts oder Thumbnails für Videos, gestaltet werden.

Fazit

Einen Podcast oder ein Expertenvideo zu erstellen, ist weniger komplex, als man anfangs erwarten würde. Dennoch müssen bei der Produktion und Veröffentlichung einige wichtige Punkte beachtet werden:

  • Ein vollständiges Profil auf der Social-Media-Plattform, die zu Ihrer Zielgruppe passt, ist unabdingbar.
  • Legen Sie Wert auf eine gute und ansprechende Profilbeschreibung.
  • Bei der Nachbearbeitung ist eine gute Qualität der Ton-, und Bildaufnahmen unerlässlich.

Eine der entscheidendsten Aufgaben ist jedoch die kontinuierliche, über einen langen Zeitraum anzusetzende Produktion von neuem Content.

Kontakt

Bei Rückfragen steht Ihnen Maria Kühlborn gerne zur Verfügung

Junior Mediengestalterin

Maria Kühlborn